Aus dem RatLeverkusenSchlebusch

Fußweg an der Dhünn freigeben!

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Die FDP Ratsgruppe kämpft darum, dass der Fußweg in Schlebusch entlang der Dhünn zwischen dem Kreisverkehr Odenthaler Straße und der Dhünnbrücke im Wald schnellstmöglich aufgehoben wird. Ein Hinweisschild, dass die Nutzung des Weges auf eigene Gefahr erfolgt scheint aus unserer Sicht die deutlich verhältnismäßigere Lösung zu sein.

 

Zum Hintergrund:

Im Frühjahr sollten aus Sicherheitsgründen am o.g. Dhünnweg eine Reihe Pappeln und Erlen gefällt werden. Gegen die Fällungen hat sich sowohl in der Kommunalpolitik als auch in der Bevölkerung aus gutem Grund erheblicher Widerstand formiert. Die Fällungen sind nun bis zum Herbst ausgesetzt. In der Folge ist der Fußweg vorsorglich von der Verwaltung abgesperrt worden, die erste Absperrvorrichtung wurde allerdings von Bürgerinnen und Bürgern schnell wieder (teil)geöffnet. Dies zeigt, wie wichtig diese Verbindung zwischen Leimbacher Berg/Edelrath/Hummelsheim/aber auch Schildgen, und dem Schlebuscher Zentrum ist.

Hier ist ohne Not eine wichtige Fußgänger/Fahrradachse verschlossen worden. Seit Mitte Mai hat die Verwaltung nun die Absperrungen verstärkt, damit nun auch wirklich niemand den Dhünndeich entlang gehen kann. Es ist allerdings deutlich zu erkennen, dass auch hier Nischen gesucht und gefunden wurden, denn nun gehen die Leute an der Uferböschung bzw. unterhalb der Brücke an der Absperrung vorbei und gehen dann den Fußweg entlang. Damit zeigt sich, wie bedeutsam der Weg für die Bürgerinnen und Bürger ist und dass die Absperrung einem Schildbürgerstreich gleichkommt. Insbesondere die Kommunalpolitiker in Schlebusch werden immer wieder darum gebeten, die sofortige Öffnung herbeizuführen.

Jahrzehnte war der Weg ungesichert und bis heute ist der Zustand des Bodens (der Weg wird allgemein aus gutem Grund Wurzelweg genannt) sehr viel unfallgefährlicher als die möglichen Astabbrüche von den Bäumen. Eine Verkehrssicherungspflicht war bisher nicht Thema, darum ist es der Bevölkerung auch jetzt nicht zu vermitteln, warum jetzt eine Verkehrssicherungspflicht den Weg versperrt. Hier sollte sofort pragmatisch und bürgernah entschieden werden.

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